Philips Hue bringt neue Produkte für Sicherheit und Beleuchtung ins smarte Zuhause. Im Mittelpunkt stehen die Hue Secure 2K-Türklingelkamera und die Hue Bridge Pro. Beide sollen das System funktional erweitern: die Türklingel als Ergänzung im Sicherheitsbereich, die Bridge als leistungsfähigere Steuerzentrale.
Hue Secure 2K-Türklingelkamera und smarter Gong
Die Hue Secure 2K-Türklingelkamera ergänzt das Portfolio um ein Gerät für die Haustürüberwachung. Sie informiert per Push-Nachricht über Bewegungen und kann direkt die Beleuchtung einschalten. In Verbindung mit dem neuen smarten Gong ertönen akustische Signale, sobald jemand klingelt.
Verfügbarkeit & Preise: Ab September 2025 erhältlich, Kamera für rund 170 Euro, Gong für rund 60 Euro.

Hue Bridge Pro: Endlich mehr Leistung für die Steuerungszentrale
Die Hue Bridge Pro löst die bisherige Bridge ab und bietet mehr Kapazität und Geschwindigkeit. Bis zu 150 Lampen und 50 Schalter oder Sensoren lassen sich anbinden. Zudem können bis zu 500 Lichtszenen gespeichert werden. Der Umstieg soll unkompliziert sein, da bestehende Einstellungen übernommen werden können. Im Unterschied zum Vorgängermodell kann sich die neue Bridge via WLAN mit Eurem Heimnetzwerk verbinden – ein Netzwerkkabel ist nicht mehr zwingend notwendig.
Verfügbarkeit & Preis: Ab September 2025 für rund 90 Euro.

Philips Hue Essential Reihe
Mit der Essential Reihe richtet sich Philips Hue an Einsteiger*innen. Die günstigeren A19-Lampen, GU10-Spots und Lightstrips sind vollständig kompatibel mit der Hue-App und dem bestehenden System. Sie decken ein breites Spektrum an Weiß- und Farbtönen ab.
Verfügbarkeit & Preise: Ab September 2025, z. B. A19-Lampe (Single-Pack) rund 25 Euro, GU10 Spot (Single-Pack) rund 25 Euro.
Neue Lightstrips
Auch die Lightstrips wurden überarbeitet. Sie sind für Innen- und Außenbereiche geeignet, heller als bisher und lassen sich flexibel kürzen oder verlängern. Das überarbeitete Angebot umfasst verschiedene Modelle, die sich durch verbesserte Helligkeit und Flexibilität auszeichnen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Philips Hue OmniGlow Lightstrip, der mit der CSP-Technologie (Chip-Scale-Packaging) arbeitet. Diese Technologie soll einen gleichmäßigen und nahtlosen Lichteffekt erzeugen.
Verfügbarkeit & Preis: Ab September 2025, Preise je nach Ausführung.

Software-Updates und KI-Funktionen
Die Hue Secure App erhält zusätzliche Features: Eine 24-Stunden-Videoaufzeichnung wird kostenlos, kabelgebundene Kameras können Rauchmelder-Alarme erkennen.
Ein KI-Assistent wertet das Nutzungsverhalten aus und schlägt darauf basierend Lichtszenen vor oder erstellt sie automatisch. Dabei berücksichtigt er Faktoren wie Stimmung, bevorzugte Einstellungen oder bestimmte Anlässe. Auf diese Weise soll sich Beleuchtung gezielter anpassen lassen. Ab 2026 ist eine KI-gestützte Gesichtserkennung geplant.
In der Praxis wird sich zeigen, ob die KI-Funktionen im Alltag tatsächlich einen Mehrwert bieten.
Partnerschaft mit Sonos
Philips Hue und Sonos arbeiten enger zusammen. Künftig soll sich das Lichtsystem per Sonos Voice Control steuern lassen. Im Alltag dürften die meisten von Euch hierfür aber vermutlich auf die Sprachassistenten von Google, Amazon oder Apple setzen.
Neuvorstellungen von Philips Hue: Unsere Einschätzung
Mit den neuen Produkten setzt Philips Hue zwei klare Schwerpunkte: mehr Sicherheit durch die Türklingelkamera und mehr Leistungsfähigkeit durch die Bridge Pro. Besonders interessant ist, dass Hue damit stärker in den Bereich smarter Tür- und Sicherheitslösungen vordringt, der bisher von Herstellern wie Ring oder Nest geprägt wurde. Gut gefällt uns, dass die letzten 24 Stunden Videoaufzeichnung jetzt kostenlos in der Cloud gespeichert werden können.
Die Bridge Pro wiederum dürfte für Nutzerinnen und nutzer mit einem großen Setup spannend sein, da die bisherigen Limitierungen bei der Zahl der Geräte spürbar angehoben werden – ein Schritt, auf den viele Hue-Anwender vermutlich schon länger gewartet haben.