Homee: Fritz!Box mit USB-Stick für die Hausautomatisierung nachrüsten

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Digitalstrom, RWE Smarthome, Homematic und Co.: Eine ganze Reihe an Unternehmen will mittlerweile den Smarthome-Markt erschließen und sogar das Schwergewicht Apple scheint entsprechende Pläne in der Schublade zu haben – darauf deutet zumindest ein kürzlich bekannt gewordener Patent-Antrag hin.

Mit Homee geht ein Unternehmen ins Rennen, das sich mit einem günstigen Preis und einer offenen Plattform versucht von den Mitbewerbern abzugrenzen. Homee bietet einen knapp 100 Euro teuren USB-Stick an, der an eine Fritz!Box angeschlossen wird (unterstützt werden u.a. FRITZ!Boxen 7390, 3370, 7270) Zum Vergleich: Die RWE SmartHome-Zentrale kostet im Moment rund 190 Euro und ist damit fast doppelt so teuer.

Hausautomatisierung mit Homee

Homee: Hausautomatisierung als Erweiterung für die Fritz!Box

Aktuell unterstützt der Stick den Z-Wave Standard. Homee soll aber bald auch weitere Standards wie ZigBee und EnOcean unterstützen, womit die Auswahl an kompatiblen Produkten weiter vergrößert würde. Neben dem Stick sind auf der Homee-Website auch Produkte wie Tür- und Fenstersensoren, Heizkörperthermostate, Bewegungsmelder, Steckdosen und Rolladeneinsätze erhältlich.

Die Steuerung des Systems und der angeschlossenen Geräte ist über das Web oder via Apps möglich, wobei bislang die Plattformen iOS (Apple), Android und Windows unterstützt werden. Eine App für Mac OS soll ebenfalls bald erhältlich sein.

Update (25.11.2013)
Der Hersteller hat heute bekanntgegeben, dass die neue Version von Homee ohne eine FRITZ!Box auskommt und zu Beginn die Funkstandards Z-Wave, EnOcean und ZigBee unterstützen wird. Außerdem hat sich das Design des Produkts verändert: Homee besteht jetzt aus kleinen Würfel, die einen modularen Aufbau des Systems ermöglichen und somit in Zukunft flexibel erweiterbar sein sollen.

homee

Würfel anstatt USB-Stick: Das neue Homee-Design ist modular aufgebaut.

 

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2 Kommentare

  1. Schade ist, dass so viele Standards existieren und jeder seine Insel bauen will.

    Etwas Hoffnung gibt es bei Produkten, welche integral wirken und verschiedene Dienste miteinandeer verknüpfen wollen. Beispiel wäre da OpenRemote – dieses kann sogar mit einem Synology NAS laufen und man kann sich für die SmartPhones eigene Oberflächen bauen.

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