Es muss ja nicht unbedingt eine teure Alarmanlage sein: Wer nach einer günstigen Lösung sucht, um etwa seinen Geräteschuppen oder…
2014 steht unmittelbar vor der Tür und wir wagen den obligatorischen Blick in die Kristallkugel: Welche Trends und Entwicklungen werden im kommenden Jahr die Hausautomatisierung prägen? Welche Erwartungen haben wir als Anwender an die künftigen Produkte und Lösungen? 
Trend 1: Smart Homes werden endlich smart
Die Steuerung von Lampen, Heizungen oder Garagentoren via Smartphone macht anfangs sicherlich Spaß, aber intelligent sind die meisten bislang erhältlichen Lösungen dann doch noch nicht: Die Konfiguration und Einrichtung von Lösungen wie Homematic oder RWE Smart Home ist relativ zeitaufwendig und erfordert eine intensive Beschäftigung mit den Systemen. Im Ergebnis wird die Heizung dann beispielsweise zeitbasiert geregelt, wer aber oft zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommt und unterwegs vergisst die Heizung einzuschalten, sitzt im Kalten – wirklich „smart“ ist das nicht.
Anfang des Jahres haben wir über die Ninja Blocks berichtet („Hausautomatisierung für unter 200 Euro„). Das über die Plattform Kickstarter finanzierte Projekte konnte nicht nur mit einem kreativen Namen, sondern auch mit einem günstigen Preiss und einer offenen Open Source Plattform auftrumpfen.
Jetzt hat der Hersteller der Ninja Blocks die nächste Generation der Hausautomatisierungsplattform angekündigt. Ninja Sphere wird ebenfalls über Kickstarter finanziert und soll ab Juni 2014 ausgeliefert werden – wenngleich die Erfahrungen mit ähnlichen Projekten, wie beispielsweise der Video-Türsprechanlage Skybell, zeigt, dass sich der Auslieferungszeitpunkt häufig verzögert.
Ninja Sphere dient als zentrale Steuerungseinheit für die Hausautomatisierung. Das Gerät ist in einem futuristischem Design gehalten und unterstützt die Steuerung mittels Gesten. So kann beispielsweise eine mit dem System verbundene Steckdose mit einer Geste geschaltet oder sogar gedimmt werden.
Tinkerforge ist ein Hard- und Softwarebaukasten auf Open Source Basis, mit dem sich unter anderem eine Heimautomation realisieren lässt. Verschiedene Module können flexibel miteinander kombiniert und mit einem PC, Tablet oder Smartphone angesteuert werden.
Mit den Produkten Fritz!Powerline 546E, der FRITZ!DECT 200 und Belkin WeMo Switch + Motion haben wir bereits verschiedene Steckdosen vorgestellt, die sich über das Internet und mittels Smartphone-App schalten lassen.
Energenie hat mit der „EnerGenie EG-PMS2-WLAN“ eine weitere WLAN-Steckdose vorgestellt, mit der sich gleich mehrere angeschlossene Geräte via PC oder Smartphone steuern lassen. Den Zugriff von unterwegs erlaubt die kostenlose Smartphone-App „PowerMan“, die für Android ab Version 2.3 und Apple iOS ab Version 6.0 verfügbar ist.
Das „Internet der Dinge“ wird zunehmend Realität: Nach Bluetooth-Türschlössern, WLAN-Klingeln, Pflanzen-Sensoren und WLAN-Lampen kommt jetzt der – kein Schwerz – erste WLAN-Wasserkocher!
iKettle heisst das Produkt, das aktuell auf der Herstellerwebsite für rund 118 Dollar vorbestellt werden kann. Vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk für den Hausautomatisierungs-Fan, der alle weiteren Gegenstände in seinem Haus bereits vernetzt hat?
