Einen kleinen Alleskönner hat Fibaro mit dem neuen Motion Sensor vorgestellt. Der kompakte Funk-Bewegungssensor sieht aus wie ein Auge und hat einen Durchmesser von weniger als 44 Millimetern. Neben der Funktion als Bewegungs- und Beschleunigungssensor misst der Motion Sensor die Lichtintensität, die aktuelle Umgebungstemperatur sowie Vibrationen. Für die drahtlose Vernetzung setzt der Hersteller auf den Z-Wave Standard.

Die mehrfarbige LED des Motion Sensors (das „magische Auge“) informiert über erkannte Beweungen oder Temperaturschwankungen. Die Farbe und Intensität kann dabei frei konfiguriert werden.

Fibaro Motion Sensor
Vier Sensoren in einem Auge: Der Fibaro Motion Sensor erkennt Bewegungen, Temperatur, Helligkeit und Beschleunigungen.

Eine zentrale Funktion des Fibaro Motion Sensors ist der Bewegungssensor, der laut dem Hersteller auch geringste Bewegungen erkennt und in der Empfindlichkeit eingestellt werden kann, um beispielsweise an unterschiedliche Raumgrößen zu berücksichtigen.

In Kombination mit dem Fibaro Home Center Lite, das für rund 280 Euro erhältlich ist, oder dem Fibaro Home Center (rund 600 Euro), kann der Motion Sensor beispielsweise als Alarmanlage eingesetzt werden. Der Sensor kann zudem erkennen, wann die Bewohner im Haus aufwachen und diese Information an das Fibaro Home Center weitergeben. Anschließend wird automatisch ein Wake-Up-Szenario gestartet und beispielsweise die Heizung und Lichter eingeschaltet. Ein weiteres Szenario: Das „magische Auge“ erkennt, dass niemand mehr zu Hause ist und schaltet automatisch das Bügeleisen ab.

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Die integrierten Bewegungs- und Beschleunigungssensoren sollen Einbruchsversuche erkennen.

Ein großer Pluspunkt ist sicherlich die Mobilität des Fibaro Motion Sensors. Die Stromversorgung übernimmt eine Batterie, die laut dem Hersteller bis zu drei Jahre durchhalten soll. In Kombination mit dem geringen Durchmesser von 44 Millimetern lässt sich der Motion Sensor somit flexibel an beliebigen Orten nutzen.

Der Fibaro Motion Sensor ist für rund 60 Euro zu haben und beispielsweise bei Cyperport erhältlich. Hinzu kommen die Kosten für das Fibaro Home Center. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Herstellers. Fibaro bietet übrigens auch einen Wassersensor an, über den wir im vergangenen Jahr berichtet haben: Neuer Wassersensor von Fibaro

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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