Heizkosten senken: Mit diesen Tipps spart ihr jedes Jahr bares Geld

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Nachhaltig heizen ist das Gebot der Stunde – nicht nur im Sinne der Umwelt, sondern auch mit Blick auf die Haushaltskasse. Mit diesen Tipps könnt ihr ganz einfach eure Heizkosten senken.

Heizkosten senken – aber wie?

Mit Beginn der kalten Jahreszeit stehen viele Haushalte wieder vor der Frage: Wie kann ich die Heizkosten senken? Um einer horrenden Nachforderung im Folgejahr zu entgehen, gibt es sehr viele und einfach nachahmbare Tipps. Vor allem Smart Home Besitzer dürfen sich freuen und können ihre Wärmezufuhr in allen Räumen maßgeschneidert regeln. Die Ersparnis geht nicht mit kühleren Räumen, sondern mit einer umsichtigen Nutzung der Heizungsanlage und einem günstigen Energietarif einher.

Preise vergleichen und zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln

Wer zu viel für die Heizung zahlt, kann sich durch einen Preisvergleich bereits eine hohe Ersparnis sichern. Die Tarife für Strom und Gas sind so unterschiedlich, dass sich die Gegenüberstellung lohnt und den Weg zur Heizkostensenkung ebnet. Mit Suchmaschinen wie Check24* oder Verivox könnt ihr euren persönlichen Spartarif in wenigen Sekunden in einem Vergleich finden. Der Anbieterwechsel funktioniert ohne die oftmals befürchtete Unterbrechung der Energieversorgung. Allein durch den Anbieterwechsel lassen sich oft mehrere hundert Euro im Jahr an Heizkosten sparen ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Denkt aber daran, den Anbieter vor Ablauf der Vertragslaufzeit rechtzeitig zu kündigen – viele Gasanbieter sind nur im ersten Jahr aufgrund des Neukundenbonus günstig. Am besten setzt ihr euch einen Termin in eurem Kalender, um die Kündigungsfrist nicht zu vergessen.

Die smarte Heizungssteuerung für das perfekte Timing

Vernetzte Thermostate sind ein idealer Helfe, um die Heizkosten zu senken. Denn die Temperatur wird automatisch reguliert und beispielsweise abgesenkt, wenn sich wochentags zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr niemand im Haus befindet. Durch die Programmierung der smarten Heizungssteuerung könnt ihr die Temperaturen für einzelne Räume regulieren und gleichzeitig festlegen, in welchem Zeitraum die Heizung keine Wärme abgeben muss.

Ihr kommt nach der Arbeit in ein gemütlich warmes Haus, da sich die Anlage dank individueller Programmierung vor eurer Ankunft hochfährt und die Temperatur erhöht. Die Temperaturregelung sorgt auch dafür, dass sich die Heizung in der Nacht herunterfährt und vor dem Aufstehen für warme Räume sorgt (siehe hierzu auch Heizungssteuerung mit dem Magenta SmartHome – unser Erfahrungsbericht).

Einige Lösungen für die Heizungssteuerung erkennen sogar automatisch anhand der GPS-Koordinaten der Smartphones, ob sich jemand Zuhause befindet oder nicht – die Temperatur wird dann automatisch angepasst und es muss im Vorfeld nichts programmiert werden. Entsprechende Systeme lohnen sich insbesondere dann, wenn sich für mehrere Stunden am Tag keine Personen im Haus befinden.

Heizkosten sparen mit der Smartphone-App: Das System Tado erkennt, ob sich jemand Zuhause befindet.

Die Anbieter von Smart Home Systemen zur Heizungssteuerung werben damit, dass sich mit ihren Systemen die Heizkosten um bis zu 30 Prozent reduzieren lassen. Das Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der TH Köln hat kürzlich im Rahmen eines Forschungsprojekts untersucht, was an diesen Werbeaussagen dran ist und tatsächlich konnten einige Teilnehmer an dem Projekt ihre Heizkosten zwischen 20 bis hin zu über 30 Prozent reduzieren.

Diese hohe Ersparnis erzielten allerdings nur die Teilnehmer, die sich intensiver mit den Möglichkeiten des Smart Home-Systems beschäftigt und die Heizungssteuerung individuell angepasst haben (siehe hierzu Heizkosten sparen mit dem Smart Home? Forschungsprojekt untersucht das Einsparpotenzial).

Letzte Aktualisierung am 13.12.2018 um 19:14 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

Die Zimmertemperatur pro Raum individuell festlegen

Im Badezimmer und im Wohnraum sind 20°C bis 22°C ideal. Im Schlafzimmer hingegen reichen 17°C vollkommen aus und fördern den ruhigen Nachtschlaf. Wenn ihr die Raumtemperatur um gerade einmal 1°C senkst, könnt ihr dadurch bis zu 6% an Heizkosten sparen und werdet den Temperaturunterschied nicht einmal bemerken.

In seltener genutzten Räumen sollte die Heizung nicht ausgeschaltet, aber auf einem Minimum betrieben werden. Temperaturunterschiede von einem bis zwei Grad werden vom Körper kaum wahrgenommen, machen sich aber in der Heizkostenendabrechnung bemerkbar. Die Temperaturwahl nach Raum und Nutzung ist eine praktische Möglichkeit, dauerhaft Heizkosten zu sparen und nicht „für die Katz“ zu heizen. Wichtig ist, dass ihr keinen Raum völlig kalt lasst. Dieser Umstand führt zur Schimmelbildung und beeinträchtig eure Gesundheit nachhaltig.

Dichte Fenster und Vorhänge senken die Heizkosten

Sind die Fenster dicht? Das solltet ihr vor der Heizperiode unbedingt überprüfen. Da selbst durch dichte Fenster Wärme entweicht, könnt ihr die Heizwirkung durch dickere Vorhänge unterstützen und im Raum halten. Auch durch heruntergelassene Rollos und Rollläden könnt ihr die Heizwärme im Raum und die Kälte draußen halten. Diese Methode empfiehlt sich vor allem in Altbauten ohne thermoverglaste Fenster. Sollten die Fenster undicht sein, ist eine Abdichtung vor dem Winter unbedingt zu empfehlen. Oftmals hilft hier schon eine neue Fuge Silikon, die fachmännisch aufgetragen für die nötige Abdichtung sorgt.

Kaminofen: Heizkosten senken mit Holz

Ein Kaminofen kann zur Senkung der Heizkosten beitragen und zugleich eine wohlige Atmosphäre in den eigenen vier Wänden schaffen. Kaminöfen werden von einem Fachmann innerhalb weniger Stunden montiert und können in jedem Haus genutzt werden, das über einen geeigneten Schornstein verfügt. Laut dem Portal T-Online.de kann ein Haus mit eine Fläche von 120 Quadratmetern mit einem Kaminofen die Heizkosten um circa zwei Dritter reduzieren, wobei die Ersparnis natürlich von den Kosten für das Brennholz abhängt.

Stoßlüften statt Fenster kippen: frische Luft erwärmt sich schneller!

Gekippte Fenster sind für den notwendigen Luftaustausch ungeeignet. Dauerhaft in Kippposition befindliche Fenster fördern die Schimmelbildung durch einen Stau zu hoher Luftfeuchtigkeit. In den wenigsten Fällen bildet sich Schimmel durch von außen feuchte Wände. Allein die Atemluft erhöht die Luftfeuchtigkeit in Räumen spürbar und legt sich als hauchdünner Nebel auf die Wände, wenn der Luftaustausch nicht adäquat erfolgt.

Durchzug begünstigt den Luftaustausch und sorgt obendrein dafür, dass sich die frische Luft viel schneller erwärmt. Die Fenster sollten daher auch in der kalten Jahreszeit mehrmals täglich geöffnet werden. Der Energieverlust durch gekippte Fenster ist laut Experten ebenso hoch wie die Gefahr, dass die Wohnung schimmelt und sich gefährliche Sporen in der Luft verteilen.

Alte Thermostate austauschen

Thermostatventile gehören zu den am meisten unterschätzten Teilen der Heizungsanlage. Wegen veralteter Thermostate geht oft eine Menge Energie verloren. Als Faustregel gilt: Thermostate sollten spätestens nach 15 Jahren ersetzt werden. In einem Einfamilienhaus lassen sich durch den Wechsel zu elektronischen Heizkörperthermostaten im Schnitt rund 150 Euro pro Jahr sparen.

Bei zentralem Temperaturmesser Heizkörperthermostate nicht zu niedrig einstellen

In vielen Häusern wird die Temperierung über ein zentrales Thermostat gesteuert. Wenn ein zentraler Temperaturmesser die Heizungsanlage für das gesamte Haus regelt, sollte man die Ventile an den einzelnen Heizkörpern nicht zu niedrig einstellen. Das Prinzip dahinter: Wird die Hauptregelung der Wohnung auf 21 Grad eingestellt und die Heizkörperthermostate sind nur halb aufgedreht, kann die gewünschte Temperatur nicht erreicht werden. Das Ergebnis: Die Heizung läuft im Dauerbetrieb und verbraucht deshalb unnötig Energie.

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