Mit Alexa-kompatiblen Zwischensteckern lassen sich Steh- oder Schreibtischlampen unkompliziert über Amazon Alexa steuern – Deckenlampen bleiben dabei aber außen vor. Mit einem Unterputzaktor lassen sich auch diese Lampen mit Amazon Alexa verbinden.

Auf Amazon ist ein Wifi Smart Switch Modul erhältlich*, mit dem jede „klassische“ Lampe über Amazon Alexa gesteuert werden kann. Das Modul wird dafür hinter einem traditionellen Lichtschalter in der Unterputzdose versteckt, (von einem Elektriker) angeschlossen und mit der „Smart Life“ / „Tuya-App konfiguriert, die für iOS und Android-Smartphones erhältlich ist. Ein bereits vorhandener 2-Wege Schalter kann weiterhin verwendet werden, um die Lampen traditionell zu schalten.

Interessenten sollten beachten, dass der Alexa-kompatible Unterputzaktor ein 2.4 GHz sowie einen Neutralleiter benötigt. Außerdem wird ein An/Aus oder Wechselschalter vorausgesetzt – mit einer Tasterschaltung ist der Aktor offenbar nicht kompatibel. Darüber hinaus muss in der Unterputzdose natürlich ausreichend Platz vorhanden sein: Der Aktor misst 51 x 47 x 22 mm.

Auf Amazon wurde das Modul mit durchschnittlich vier von fünf möglichen Sternen bewertet. Ein Käufer bemängelt laute Pieptöne, die der Aktor immer mal wieder von sich gibt. Vermutlich handelt es sich dabei aber um ein defektes Gerät, da Pieptöne in den weiteren Erfahrungsberichten nicht erwähnt werden.

Das Wifi Smart Switch Modul ist aktuell für rekativ günstige 18 Euro bei Amazon erhältlich*. Wer das Philips Hue-System verwendet, kann stattdessen einen (allerdings deutlich teureren) Unterputzaktor für Philips Hue montieren.

Update (13.02.2020): Unser Leser Norbert hat uns in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass der Unterputzaktor für Deutschland unübliche Klemmbezeichnungen verwendet, was einen Elektriker verwirren könne (siehe Kommentar unten auf dieser Seite). Vielen Dank für den Hinweis, Norbert!

Anzeige / Letzte Aktualisierung am 8.08.2020 um 18:04 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

3 Kommentare

  1. Norbert Schweigert Antworten

    Die Klemmenbezeichnungen sind in Deutschland nicht üblich und selbst für einen Elektiker verwirrend. Unverständlich dass man in GER für so etwas eine Zulassung bekommt. Beispielhaft und nach den allgemeinen Regeln der Elektrotechnik ist diese Vorgehensweise nicht. Auch dann nicht wenn man sich in der Beschreibung mit dem Zusatz „vom Elektriker angeschlossen“ aus der Verantwortung entzieht. Beispielhaft wäre z.B. der Aktor von Philips HUE.

  2. Nunla, wirklich neu ist das nun nicht. Es gibt ja schon die Sonoff Module und nicht zu vergessen den Shelly.

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