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Google hat gestern die Übernahme des Home Automation Start Ups Nest bekanntgegeben. Der Kaufpreis des in 2010 gegründeten Unternehmens liegt bei 3.2 Milliarden US-Dollar und soll in bar gezahlt werden.google-nest

In der Fachpresse und Blogs mehren sich nun – wenig überraschend – kritische Stimmen, insbesondere mit Blick auf das Thema Datenschutz. Spiegel Online bringt die Bedenken auf den Punkt:

Bei Google sieht man zweifellos nicht zuletzt die Big-Data-Möglichkeiten von Nest. Informationen über die Lebensgewohnheiten von Millionen Menschen, gepaart mit all dem, was der Konzern dank seiner Suchmaschine, dank Cookies, GMail und Android schon jetzt über Abermillionen von Menschen weiß – das ist ein wertvoller Schatz. Ein Android-Nutzer, der sich auch noch Nest-Thermostate ins Haus holt, wird Google mehr Informationen über sich und sein Privatleben geben, als jemals ein Konzern über einzelne Personen besessen hat.

SPON zitiert auch die US-Blogger Stacey Higginbotham (GigaOm). Laut Stacey wird die Debatte um den Datenschutz im ‚Internet der Dinge‘ mit der Übernahme erst richtig losgetreten:

„Wenn Google den Nest-Deal abschließt, werden Datenschutzthemen im Zusammenhang mit dem ‚Internet der Dinge‘ erst richtig abheben“

Kritik gibt es aber nicht nur von der Presse, sondern auch von den Kunden, wie die nachfolgenden Tweets exemplarisch zeigen:

Fraglich ist allerdings, ob sich die Übernahme tatsächlich zu einem größeren Problem für Nest entwickelt – oder ob sich die Aufregung nach dem ersten Trubel doch legt und die Nest-Thermostate an der Wand bleiben.

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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