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Die deutschen Strom- und Gaskunden legen beim Thema Smarthome besonders viel Wert auf die Energiespar-Potenziale, die Systeme wie RWE Smarthome oder Tado bieten sollen. Für rund 55 Prozent der Deutschen steht dieser Aspekt eindeutig im Mittelpunkt. Das hat eine repräsentative Befragung durch das Online-Marktforschungsinstitut mafo.de im Auftrag des Stromanbieters eprimo ergeben.

Während rund 33 Prozent der Befragten zwischen 46 und 79 Jahren neben „Energiesparen“ auch „Sicherheit“ als wichtiges Argument für Smarthome sehen, steht bei den Jüngeren (18 bis 30 Jahre) der Komfort an zweiter Stelle (rund 25 Prozent).

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Smarthome Umfrage 2014

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte soll der Smarthome-Markt in Europa bis zum Jahr 2017 auf einen Umsatz von 4,1 Mrd. Euro kommen. Das Marktpotenzial wird zunehmend auch von größeren Konzernen erkannt. So hat Google Anfang des Jahres das Smarthome Start Up Nest für 3,2 Milliarden US-Dollar übernommen. Apple steigt ebenfalls in den Markt ein und hat für die nächste Version seines mobilen Betriebssystems iOS eine Schnittstelle für die Hausautomatisierung angekündigt.

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

2 Kommentare

  1. Johannes Brunk Antworten

    Es ist schon etwas verwunderlich, wie verschiedene Studien zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Laut TNS Infratest 2012 spielt der Komfort mit rund 64% eine sehr große Rolle, fast gleichauf mit der Energieeffizienz mit 77%.
    Laut VDE Roadmap sind 75% der Leute für Komfort UND Effizienz zu zahlen.

    Laut Kotchi Consulting 2013 legen 63% wert auf Effizienz,62% auf Komfort und 50% auf Sicherheit.

    Die Ergebnisse sind im Prinzip ähnlich, diese Studie hier schlägt etwas dagegen bzw. verunsichert. Vermutlich wurde hier nur eine Antwortmöglichkeit zugelassen (im Gegensatz zu den Anderen Studien). Wenn man wahllos Menschen fragt was soll passieren: Geld sparen, Sicherheit, oder Zeit sparen ist die Reihenfolge nicht verwunderlich. In Wirklichkeit findet ein „ODER“ aber nicht statt, da eine Hausautomatisation immer mehrere Dinge erfüllt.
    Für mich ist dieses Ergebnis nicht brauchbar oder Repräsentativ. Zumal die Marketingstrategien der „Großen“ seit einiger Zeit vom Energiesparen weggehen – zurecht – das hat die letzten 10 Jahre nicht gezogen.

    Dennoch, ein schöner Artikel.

    • nico Antworten

      Vielen Dank für die interessante Anmerkung! Ja, das Studiendesign ist leider zu oft so aufgebaut, dass das Ergebnis am Ende nur nur begrenzte Aussagekraft hat – insbesondere dann, wenn die Studie wie in diesem Fall von einem Anbieter und nicht von einem neutralen Institut erstellt wurde. Von daher noch einmal vielen Dank für die weiteren Zahlen!

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