In unserer Interviewreihe berichten unser Leser/innen über die Alltagserfahrungen, die sie mit ihrem Smart Home-System machen. Heute beantwortet Holger Schürmann unsere Fragen zu Magenta SmartHome.

Magenta SmartHome: Das vernetzte Zuhause von der Telekom

Das Magenta SmartHome-System (Erfahrungsbericht) ermöglicht einen relativ unkomplizierten Einsteig in das vernetzte Zuhause und kann mit einer recht großen Anzahl an Geräten punkten: Erhältlich sind beispielsweise Zwischenstecker, Heizkörperthermostate, Tür- und Fenstersensoren, Rauchmelder, Bewegungsmelder, Kameras und Sirenen.

Kompatibel ist das System der Telekom zudem mit Philips Hue, dem smarten Türschloss von Nuki, den Produkten von Netatmo (Wetterstation und Überwachungskameras) und einigen Mährobotern von Gardena.

Das System kann über eine Smartphone-App und mit Sprachbefehlen bedient werden. Neben Amazon Alexa und dem Google Assistant wird auch der hauseigene Smart Speaker der Telekom unterstützt.

Magenta SmartHome: Das kostet das System

Die Magenta SmartHome-Zentrale ist für rund 130 Euro im Handel verfügbar. Wer einen kompatiblen Router der Telekom besitzt, kann diesen als Zentrale verwenden. Folgende Router werden unterstützt:

  • Speedport Smart 1, 2 und 3
  • Speedport Pro und Speedport Pro Plus Magenta SmartHome 

In der eingeschränkten Basisversion fällt keine Grundgebühr an. Wer das gesamte Angebot an kompatiblen Geräten nutzen möchte, muss allerdings den Dienst “Magenta SmartHome Pro” für rund 5 Euro pro Monat abonnieren.

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Anwenderinterview: Magenta SmartHome im Alltag

Hallo Holger, mit einem Smart Home kann der Energieverbrauch reduziert, der Komfort erhöht und die Sicherheit Zuhause verbessert werden. Welcher Aspekt war bei der Anschaffung des Systems für dich ausschlaggebend?

Holger: Für mich ist es die Kombination aus Komfort, Sicherheit und Energiesparen. Da ich aber viel beruflich unterwegs bin, ist die Heizungssteuerung und die Rollladensteuerung sehr wichtig.

Welches Smart Home-System verwendest du und warum hast du dich für dieses System entschieden?

Holger: Ich verwende das Telekom Magenta Smarthome System. Ich habe es damals (2014) geschenkt bekommen, möchte es aber mittlerweile nicht mehr tauschen.

Wie nutzt du das Smart Home im Alltag? Auf welche Funktionen möchtest du nicht mehr verzichten?

Holger: Ich nutze das System vor allem mit Automationen (Regeln) und Alexa, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Es sind bereits über 70 Aktoren verbaut. (Lichter, Rolladen, Steckdosen, Heizung, Bewegungsmelder, Fensterkontakte, Taster, Wassermelder, Rauchmelder) Aber auch Nuki und der Harmony Hub sind gekoppelt. Zu guter Letzt sei der Fernzugriff erwähnt, der mir auch unterwegs einen Systemüberblick gibt.

Welche kompatiblen Geräte oder Sensoren kannst du für dein Smart Home-System empfehlen?

Holger: Empfehlen kann ich die Produkte von Homematic eQ-3 und das Beleuchtungssystem Philips Hue.

Smartphone, Sprachsteuerung, Wandschalter: Wie bedienst du das System?

Holger: Primär automatisch und mit Alexa. Aber wenn ich etwas manuell mache, dann meistens mit dem Smartphone. Wandschalter habe ich vereinzelt auch im Einsatz, wenn jeder im Haus das Licht einfach an- und ausschalten soll.

Was sind aus deiner Sicht die wesentlichen Vorteile von Magenta SmartHome?

Holger: Magenta SmartHome bietet eine hohe Kompatibilität mit vielen Herstellern und eine einfache Handhabung in der Bedienung. Für mich gibt es sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten, was die Smarthome-Freaks wohl anders sehen. (-:

…und was sind die Magenta SmartHome Nachteile?

Holger: Die Stabilität der gekoppelten Geräte ist nicht immer gut, aber das liegt wohl auch an den verschiedenen Herstellern. Das ist wie bei Windows: Wenn eine riesige Auswahl an Hard- und Software vieler Hersteller nutzbar ist, wird es schwer, alles fehlerfrei einzubinden.

Welche noch fehlende Funktion sollte deiner Meinung nach bei der Weiterentwicklung des Systems ganz oben auf der Agenda stehen?

Holger: Da lasse ich mich inspirieren, was noch so alles kommt. Aber bei Magenta Smarthome werden alle (für mich) wichtigen Hersteller mittelfristig eingebunden. Ansonsten gibt es immer noch Drittanbieter, mit denen man viele Dinge umsetzen kann. So nutze ich z.B. einen Bosch Rasenmährer, den ich per IFTTT bei Regen oder bei einem BBQ nach Hause schicken kann. Hier sehe ich noch keinen wirklichen Vorteil, wenn der im Smarthome System integriert wäre, genauso wie die Saugrobotor, die ich immer manuell per App starte.

Der Masterwunsch wäre ein konfigurierbares System, mit dem ich alles koppeln kann, aber das werden vielleicht mal meine Kinder erleben. Für mich ist die Kombination mehrerer Anbieter verständlich, da ich es auch eingerichtet habe, für meine Frau ist das oft nicht ganz so einfach. Eine Kalenderintegration im Smarthome System wäre sexy, um die Automationen weiter auszubauen.

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Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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