Die Meldung ging gestern schon über unseren Twitter-Newsticker: Google hat das Hausautomatisierungs-Unternehmen Nest für 3,2 Milliarden US-Dollar gekauft. Nest bietet…
Im März 2013 haben wir die Cubesensors vorgestellt („Kleine Würfel überwachen das Raumklima“). Die kleinen Würfel sind mit verschiedenen Sensoren…
2014 steht unmittelbar vor der Tür und wir wagen den obligatorischen Blick in die Kristallkugel: Welche Trends und Entwicklungen werden im kommenden Jahr die Hausautomatisierung prägen? Welche Erwartungen haben wir als Anwender an die künftigen Produkte und Lösungen? 
Trend 1: Smart Homes werden endlich smart
Die Steuerung von Lampen, Heizungen oder Garagentoren via Smartphone macht anfangs sicherlich Spaß, aber intelligent sind die meisten bislang erhältlichen Lösungen dann doch noch nicht: Die Konfiguration und Einrichtung von Lösungen wie Homematic oder RWE Smart Home ist relativ zeitaufwendig und erfordert eine intensive Beschäftigung mit den Systemen. Im Ergebnis wird die Heizung dann beispielsweise zeitbasiert geregelt, wer aber oft zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommt und unterwegs vergisst die Heizung einzuschalten, sitzt im Kalten – wirklich „smart“ ist das nicht.
Tinkerforge ist ein Hard- und Softwarebaukasten auf Open Source Basis, mit dem sich unter anderem eine Heimautomation realisieren lässt. Verschiedene Module können flexibel miteinander kombiniert und mit einem PC, Tablet oder Smartphone angesteuert werden.
Mit den Produkten Fritz!Powerline 546E, der FRITZ!DECT 200 und Belkin WeMo Switch + Motion haben wir bereits verschiedene Steckdosen vorgestellt, die sich über das Internet und mittels Smartphone-App schalten lassen.
Energenie hat mit der „EnerGenie EG-PMS2-WLAN“ eine weitere WLAN-Steckdose vorgestellt, mit der sich gleich mehrere angeschlossene Geräte via PC oder Smartphone steuern lassen. Den Zugriff von unterwegs erlaubt die kostenlose Smartphone-App „PowerMan“, die für Android ab Version 2.3 und Apple iOS ab Version 6.0 verfügbar ist.
Das „Internet der Dinge“ wird zunehmend Realität: Nach Bluetooth-Türschlössern, WLAN-Klingeln, Pflanzen-Sensoren und WLAN-Lampen kommt jetzt der – kein Schwerz – erste WLAN-Wasserkocher!
iKettle heisst das Produkt, das aktuell auf der Herstellerwebsite für rund 118 Dollar vorbestellt werden kann. Vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk für den Hausautomatisierungs-Fan, der alle weiteren Gegenstände in seinem Haus bereits vernetzt hat?

„Click & Grow“ ist ein vollautomatisches Topfpflanzen-System, dass ein sehr einfaches Heranziehen von Kräutern und anderen Pflanzen auf der Fensterbank ermöglichen soll. Die Pflanzen, die durch das System optimal mit Wasser (und je nach System auch mit Licht) versorgt werden, brauchen ansonsten keinerlei Aufmerksamkeit – nur der Wassertank muss alle 3-4 Wochen nachgefüllt werden. Die Pflanzen wachsen dann in einer Art Kartusche, die Erde, Dünger und die jeweiligen Samen enthält.
„Click & Grow“ ist aktuell schon als einzelner Pflanzentopf erhältlich, im Dezember soll ein System bestehend aus 3 Töpfen („Kräutergarten“) mit Beleuchtung in einem Gehäuse erhältlich sein.