Ein Mähroboter aus der (nicht mehr so fernen) Zukunft: Der Taodi benötigt keinen Begrenzungsdraht, soll Hindernisse erkennen und das Zuhause überwachen.

Mähroboter erfreuen sich großer Beliebtheit (siehe auch unseren Mähroboter Test 2020), mit Blick auf den Funktionsumfang gab es zuletzt aber keine größeren Entwicklungssprünge – was sich mit dem Toadi ändern soll.

Der Hersteller verspricht einen Mähroboter, der ganz ohne Begrenzungsdraht auskommen soll. Für den Betrieb muss also kein Draht im Garten verlegt werden, damit das Gerät das Ende der Rasenfläche erkennt. Stattdessen soll Toadi ähnlich wie aktuelle Saugroboter in der Lage sein, einen virtuellen Grundriss des Gartens zu erstellen. Der Roboter muss hierfür beim ersten Einsatz lediglich auf dem Grundstück „herumgeführt“ werden, damit er den Garten kennenlernt. Die Software des Toadi soll dabei auch mit komplexeren Gärten, die in verschiedenen Zonen unterteilt sind (Einfahrt, Gehweg, Terrasse etc.), zurechtkommen und Flächen bis 4.200 m² unterstützen.

Toadi Mähroboter mit Hindernisserkennung
Toadi: Der Mähroboter soll Hindernisse erkennen und umfahren.

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Im Alltag praktisch ist sicherlich auch die Hindernisserkennung (sofern sie wie versprochen funktioniert): Spielzeug, Gartengeräte, ein Schuh oder auch Tiere sollen mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz erkannt und automatisch umfahren werden. Darüber hinaus soll es mit dem Toadi möglich sein, „Sperrzonen“ einzurichten, die nicht gemäht werden sollen – etwa weil in einem Bereich Wildgras für Bienen und Schmetterlinge wachsen soll. Auch diese Funktion erinnert an (teurere) Saugroboter, wie beispielsweise den kürzlich von uns getesteten Ecovacs Deebot Ozmo 950.

Damit nicht genug: Der Mähroboter besitzt eine integrierte 4K-Überwachungskamera und soll Nachts von seiner Dockingstation aus „Wache halten“. Erkennt der Roboter eine Person, wird der Eigentümer auf seinem Smartphone informiert.

Smarter Mähroboter Toadi: Preis und Verfügbarkeit

So viel smarte Technik hat wenig überraschend ihren Preis: Stolze 2.940 Euro werden für den Mähroboter in der Standard-Ausführung (maximale Steigung von 35%) fällig. Die Pro-Variante, die eine Steigung von 45% schafft, wird sogar 3.629 Euro kosten.

Wenn ihr dennoch zuschlagen möchtet, müsst ihr euch aber ohnehin noch gedulden: Der Hersteller will ab Juni 2020 eine Kickstarter-Kampagne für den Roboter starten. Wer sich auf der Toadi-Website ein „Early-Access-Ticket“ für 9 Euro kauft, erhält bei der Kickstarter-Kampagne einen Rabatt von bis zu 630 Euro. Die Auslieferung soll laut dem Hersteller voraussichtlich im Oktober / November 2020 beginnen.

Die Erfahrung mit smarten Produkten auf Kickstarter zeigt aber, dass sich der Verkaufsstart der Produkte oft erheblich verzögert oder die Projekte sogar vollständig scheitern. Insofern raten wir mit Blick auf den hohen Preis zu einer gewissen Vorsicht, zumal noch unklar ist, wie gut die angepriesenen Funktionen im Alltag funktionieren. Dennoch: Toadi ist ein ambitioniertes Projekt, das die Zukunft der Mähroboter maßgeblich mitgestalten könnte. Über die Entwicklung von Toadi und weiteren Smart Home News halten wir euch im HouseControllers-Newsletter auf dem Laufenden – jetzt kostenlos anfordern!

Übrigens: In unserem Ratgeber „Rasenroboter kaufen“ haben wir zusammengestellt, worauf ihr bei der Auswahl eines Mähroboters achten solltet.

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Herstellervide: Mähroboter Toadi im Einsatz

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

1 Kommentar

  1. Ich hoffe er wird Wirklichkeit. Endlich mal ein Hersteller, der nicht einen Rasenmäher automatisch mähen beibringen will, sondern einen Staubsaugerroboter einfach als Rasenmäher umbaut.

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