Prognose: Weiterhin steigende Heizkosten – Heizöl teurer als Erdgas

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Schlechte Aussichten für Besitzer von Ölheizungen: Die Kosten für Heizöl werden wahrscheinlich um acht Prozent steigen.

Vor wenigen Tagen hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online den Heizspiegel für Deutschland 2018 veröffentlicht, der im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. erstellt wird. Die Heizkosten haben sich im vergangenen Jahr laut der Analyse je nach Energieträger uneinheitlich entwickelt.

In einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung sind die Kosten wegen höherer Heizöl-Preise im Schnitt um 85 Euro auf 750 Euro pro Jahr gestiegen. In einer Wohnung mit Erdgas-Zentralheizung sanken die durchschnittlichen Kosten hingegen auf 790 Euro (minus 20 Euro). Bei Fernwärme waren es 895 Euro (minus 35 Euro).

Heizkosten: Die verschiedenen Heizenergieträger im Vergleich.

Laut dem Bericht wird sich diese Entwicklung auch in diesem Jahr fortsetzen: Bewohner von ölbeheizten Häusern müssen aufgrund steigender Preise wahrscheinlich mit 8 Prozent Mehrkosten rechnen. In Häusern mit Erdgas- und Fernwärmeheizung dürften die Kosten hingegen um etwa 3 Prozent sinken. Sofern sich die Prognose bewahrheitet, wird das Heizen mit Heizöl seinen Kostenvorteil verlieren und wieder teurer werden als das Heizen mit Erdgas.

Auf der Website Heizspiegel.de stellt die Unternehmensberatung co2online einen kostenlosen Heizkostenrechner zur Verfügung, mit dem Mieter und Eigentümer vergleichen können, wie ihre Wohnung oder ihr Haus bei den Heizkosten im Vergleich zu Durchschnittswerten abschneidet.

Wir haben einen Ratgeber mit Tipps zur Senkung der Heizkosten für euch zusammengestellt: Heizkosten senken: Mit diesen Tipps spart ihr jedes Jahr bares Geld. Kürzlich haben wir zudem darüber berichtet, ob sich die Heizkosten mit einem Smart Home-System tatsächlich reduzieren lassen: Heizkosten sparen mit dem Smart Home? Forschungsprojekt untersucht das Einsparpotenzial

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1 Kommentar

  1. Anonym123 on

    Es ist absolute unnötig Heizöl zu verwenden. Elektrische Wärmestrahler wie die von Sonnenkönig (Maximo Serie) produzieren angenehmere Ergebnisse und kosten halb so viel auch bei teuere, Erneuerbare elektrische Angebote von 0.27chf pro kWh.

    Eine Wohnung mit zirka 170m3 braucht wahrscheinlich nicht mehr als 3300kWh pro Jahr für elektrische heizung und somit zirka 900chf was für eine ganze Familie mit 2 Kinder ausreichen könnte und nicht nur für einzelne Personen.

    Das is weniger als 6chf pro m3 und somit viel billiger als alle andere Optionen. Meistens sind die integrierte Heiznebenkosten für solche Wohnungen viel höher als 900chf im Jahr.

    Die Dummheit der Menschheit is einfach unendlich, sogar hier in der Schweiz wo man sich im Durchschnitt eher als rational empfindet. Zumindest war das früher der Fall, heutzutage weiss ich nicht mehr ob das stimmt.

    Ich rate jeden diese Option in Verbindung mit Erneuerbare Energie finanziell zu überprüfen und umzusteigen. So können wir enorme Menge an CO2 eliminieren ohne grosse Kosten.

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