Günstige Alarmanlagen-Alternativen unter 300 Euro

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Professionelle Alarmanlagensysteme kommen mit einem Preis von über 1.000 Euro für viele Haushalte nicht in Frage – zumal oft weitere Kosten für die Installation und Wartung hinzukommen. Richtig nachvollziehbar sind die hohen Kosten auch nicht: Ein aktuelles Smartphone ist beispielsweise heutzutage mit mehr Sensoren und einer weitaus komplexeren Technik ausgestattet und bereits für wenige hundert Euro zu haben.

Wir haben günstige Alternativen zu professionellen Alarmanlagen zusammengestellt. Zwar bieten die vorgestellten Systeme keinen so umfassenden Schutz wie die teuren Lösungen, dennoch können sie Einbrecher abschrecken oder den Besitzer über einen Alarmfall informieren.

Gigaset Elements Alarmsystem (rund 150 Euro)

Das Gigaset Elements Starter Kit besteht aus einer Basisstation, einem Türsensor und einem Bewegungssensor. Nach der Einrichtung des drahtlosen Systems schickt Euch die Basisstation eine Push-Nachricht auf das Smartphone, sobald eine Tür geöffnet, beziehungsweise eine Bewegung erkannt wird. Mehr über Gigaset Elements erfahrt Ihr in unserem Testbericht: Gigaset Elements Alarmsystem im Test

Piper: Hausautomatisierung und -überwachung in einem Gerät (rund 177 Euro)

Piper ist aus unserer Sicht zur Zeit das interessante Produkt für die kostengünstige Überwachung der eigenen vier Wände. Das Produkt ermöglicht nicht nur die Überwachung mittels Sensoren und einer Kamera, sondern auch die Steuerung von Smarthome-Komponenten, die mit dem “Z-WAVE“-Standard kompatibel sind.

Als Alarmalagen-Alternative bringt Piper eine ganze Reihe von Sensoren mit: Das Gerät enthält einen Bewegungsmelder, einen Luftfeuchtigkeitssensor, einen Temperatursensor, einen Geräuschpegel-Sensor und einen Infrarot-Bewegungsmelder. Dank der 180° Fisheye-Kamera lässt sich auch von unterwegs schnell nachsehen, ob zu Hause alles in Ordnung ist.

Piper ist zur Zeit noch nicht erhältlich, kann aber auf der Website des Herstellers für rund 177 Euro vorbestellt werden. Im April 2014 soll dann die Auslieferung beginnen.

Piper: Alarmanlage für unter 200 Euro

Piper: Eine Alarmanlagen-Alternative für unter 200 Euro.

Hausautomatisierungssystem als Alarmanlage einsetzen (ca. 300 Euro)

Die meisten Plattformen für die Hausautomatisierung bieten Bewegungsmelder, Feuermelder und Tür- / Fenstersensoren. Die Kombination dieser Produkte ermöglicht es, relativ kostengünstig eine Alarmanlage aufzubauen.

So kann beispielsweise ein Zeitprofil eingerichtet werden, das Nachts automatisch den Rauchmelder aktiviert und das Licht einschaltet, wenn eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird. Auch die Benachrichtigung via E-Mail oder SMS lässt sich mit RWE SmartHome oder ähnlichen Systemen realisieren.

Eine Anleitung für das System RWE SmartHome haben wir kürzlich hier im Blog veröffentlicht: RWE SmartHome als Alarmanlage verwenden

RWE SmartHome

Mit dem RWE SmartHome System lässt sich eine günstige Alarmanlage aufbauen.

Elektronischer Wachhund (rund 60 Euro)

Ein elektronischer Wachhund stellt eine weitere Alternative dar, um eine kostengünstige Alarmanlage aufzubauen. Das Gerät erkennt Bewegungen und aktiviert im Alarmfall ein lautes Hundegebäll oder einen Alarmton. Der Wachhund eignet sich nicht so sehr als Alarmanlage im Haus, wohl aber zur Überwachung eines Gartenhaus oder einer Garage.

In einem Testbericht haben wir das Produkt ausführlich vorgestellt.

elektronischer-wachhund

Der elektronische Wachhund ist keine vollwertige Alarmanlagen-Alternative, dafür aber auch wesentlich günstoger.

Fake TV (rund 23 Euro)

Alarmanlagen informieren über einen ungebetenen Gast, der eine Tür aufgebrochen oder ein Fenster eingeschlagen hat. Wesentlich angenehmer wäre es natürlich, wenn der Einbrecher bereits vorher abgeschreckt wird. Hierfür kann der TV-Simulator Fake TV eingesetzt werden, der die Lichtverhältnisse eines eingeschalteten Fernsehers simuliert, dabei aber natürlich wesentlich weniger Strom als ein Fernseher verbraucht.

Das Produkt ist für rund 20 Euro zu haben und schaltet sich bei Dunkelheit automatisch ein. Mehr Informationen gibt es in unserer Produktvorstellung: TV-Simulator soll Einbrecher abschrecken

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