Überwachungskameras sind in den letzten Jahren nicht nur deutlich günstiger geworden, moderne Kameras lassen sich auch einfach montieren und intuitiv bedienen. Ein Haken sind aber monatliche Abokosten für die Speicherung der Videos in der Cloud, die sich schnell zu mehreren hundert Euro summieren können. Wir stellen Überwachungskameras vor, die ganz ohne Abokosten auskommen.

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Überwachungskameras von Netatmo kommen ohne Abokosten aus

Die Überwachungskameras “Netatmo Smarte Überwachungskamera Außen” (Test) und die Netatmo Smarte Überwachungskamera Innen (Test) speichern die Aufnahmen auf einer Speicherkarte und können somit ganz ohne Abokosten genutzt werden. Gut gefällt uns, dass sich die Aufnahmen optional auf einem FTP-Server, in der Cloud von Apple (Apple HomeKit Secure Video) oder in der Dropbox ablegen lassen – so stehen die Videos auch dann noch zur Verfügung, wenn ein Einbrecher die Kameras entwendet oder beschädigt.

Die rund 257 Euro teure Netatmo Außenkamera besitzt ein integriertes Flutlicht und kann zwischen Personen, Fahrzeugen und Menschen unterscheiden. In der App lässt sich beispielsweise einstellen, dass das Flutlicht und die Aufzeichnung nur dann eingeschaltet werden, wenn sich Personen vor der Kamera befinden, während bei Fahrzeugen und Tieren das Licht ausbleibt und kein Video aufgenommen wird.

Die Indoor-Kamera kostet rund 160 Euro und geht noch einen Schritt weiter: Sie unterscheidet nicht nur zwischen Personen und Tieren, sondern kann zusätzlich mit einer integrieren Gesichtserkennung feststellen, wer sich gerade vor der Kamera aufhält. So kann beispielsweise zum Schutz der Privatsphäre der Bewohner die Kamera so eingestellt werden, dass nur unbekannte Personen aufgezeichnet werden.

Netatmo Welcome Überwachungskamera
Die Indoor-Überwachungskamera Netatmo Welcome kommt ohne Abokosten aus

Die Gesichtserkennung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Netatmo Innenkamera. Zwar bieten auch die Überwachungskameras von Nest diese Funktion an, für das “Nest Protect Abo” entstehen allerdings relativ hohe Abokoste (siehe auch Nest Cam Indoor im Test).

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Blink Home Security System: Überwachungskamera mit kostenloser Cloud

Blink stellt für seine kleinen, batteriebetriebenen Überwachungskameras eine kostenlose Cloud zur Verfügung. Im Vergleich zu den meisten Konkurrenten handelt es sich dabei aber nicht um eine eingeschränkte Gratis-Version eines eigentlich kostenpflichtigen Abos – tatsächlich bietet Blink gar keine kostenpflichtige Cloud an.

Blink Überwachungskameras
Überwachungskameras von Blink: Links die wetterfeste Outdoor-Kamera Blink XT, rechts die Version für den Innenbereich.

Für den Betrieb wird die Zentrale (Sync Modul) benötigt. Ein Startetset bestehend aus der Zentrale und einer Kamera für den Innenbereich kostet aktuell rund 170 Euro, das Startetset mit einer Kamera für den Außenbereich (Blink XT) ist für rund 190 Euro zu haben.

Mehr über die kabellosen Kameras erfahrt ihr in unserem Testbericht über das Blink Home Security System.

Update (28.06.2021): Blink hat die Bedingungen zwischenzeitlich geändert – mittlerweile fällt für die Kameras eine Grundgebühr an. 

Reolink Argus 2: Speicherkarte statt Cloud

Die wetterfeste Reolink Argus 2 ist mit einem Akku ausgestattet und kann somit flexibel platziert werden – eine Steckdose muss sich nicht in Reichweite befinden. Mit einem optional erhältlichen Solarpanel kann der integrierte Akku automatisch aufgeladen werden – praktisch, denn so muss die Kamera zum Aufladen nicht alle paar Wochen abmontiert werden.

Reolink Argus 2
Wetterfeste Überwachungskamera ohne Cloud-Abo: Die Reolink Argus 2

Die Argus 2 speichert die Aufnahmen auf einer Speicherkarte und kommt somit ganz ohne Abokosten aus. Im Unterschied zu den Netatmo-Kameras gibt es allerdings nicht die Optionen, die Videodateien auf einem FTP-Server oder in der Dropbox zu speichern. Bedeutet: Wenn ein Einbrecher die Kamera mitnimmt, sind auch die Videos verloren. Bei der Montage der Kamera sollte dementsprechend darauf geachtet werden, dass sie sich außerhalb der Reichweite von unerwünschten Gästen befindet (beispielsweise im oberen Bereich einer Hauswand o.ä.).

Die Kamera ist momentan für rund 150 Euro im Handel erhältlich. Über die Vor- und Nachteile der kabellosen Überwachungskamera berichten wir in unserem Reolink Argus 2 Testbericht.

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Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

1 Kommentar

  1. Hallo suche eine Kamera ohne Cloud – zwang. Weiterhin mit eigenen Web – Server, d.h dass ich die Kamera auch über einen PC und Browser ( Firefox ) aufrufen kann.
    IP – Adresse und Port sollten sich ändern lassen.
    Ist das mit der Reolink Argus PT möglich ?
    VG
    Ralf

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